Wer ist die
Petra Neumann?

Es war einmal… die Petra Neumann

Aufgewachsen bin ich als große Schwester in einer vierköpfigen Familie. Von einer „Superkraft“ ahnte ich nichts, merkte aber sehr wohl, dass es von Zeit zu Zeit einiger Anstrengung bedurfte, mich zu geben, wie es die anderen taten. Ich wurde relativ gut darin. Nach mehreren Umzügen, einem erfolgreichen Schulabschluss und dem Absolvieren der Ausbildung zur fremdsprachlichen Wirtschaftskorrespondentin absolvierte ich ein Auslandspraktikum in Frankreich um danach meine Jugendliebe zu heiraten.

Als ich Mutter wurde, (innerhalb von 2 Jahren zwei Mal), kam ich wieder in die Situation, mich mit dem „Anders-sein“ auseinanderzusetzen, da schnell deutlich wurde, dass auch meine Kinder durch ihr Wesen auffielen.

Eine weitere Ausbildung, dieses Mal zur Heilpraktikerin und mehrere Fortbildungen im psychologischen Bereich später, stieß ich während meiner Tätigkeit in einem Ausbildungsinstitut auf den Begriff „Hochsensibilität“. Und dieser Umstand veränderte alles. Ein Aha-Effekt folgte dem anderen, die vom Herzen kullernden Steine müssen kilometerweit noch zu hören gewesen sein. Mir wurde klar, dass ich eben nicht alleine bin, mit diesem Gefühl des anders-seins. Dass es vielen – sehr vielen – weiteren Menschen auch so ging. Und dass es sich bei diesem Wesenszug um eine „Normvariante“ und eben nicht um eine Schwäche handelte.

Bestärkt, begeistert und beflügelt tauchte ich immer tiefer in das Thema ein. Ich las, bildete mich fort, tauschte mich aus und stellte schnell fest, dass es nicht nur mir so erging, mich befreit und bestärkt zu fühlen, alleine durch das Wissen über die Faktenlage. Während es jedoch für Erwachsene mehr und mehr Informationsmaterial gab, das zur Erkenntnisgewinnung taugte, fand ich für die Kinder nichts. Und dabei sollten doch gerade diese möglichst früh in ihrer Sensibilität bestärkt und gefördert werden. Sich nicht schwächer oder benachteiligt fühlen, aufgrund ihrer Empfindsamkeit, die nicht in jeder Altersgruppe wirklich gut ankommt.

Also machte ich mich selbst ans Werk. „Henry mit den Superkräften – oder … warum in jedem Kind ein Held steckt“ ging – geboren als Privatprojekt – auf verschlungenen Wegen dann tatsächlich hinaus in die Öffentlichkeit. Vom „Geheimtipp“ wurde das Heldenbuch schnell zum beliebten Kinderbuch für Kinder, Eltern, Kindergärten und auch zum Werkzeug für Therapeuten, Coaches und Lehramtsstudenten.

Etwas mehr als ein Jahr später erschien „Das Handbuch für SuperFÜHLkrafthelden – Henry und Johanna öffnen ihre Trickkiste“, das als Nachfolgewerk gelesen werden kann, jedoch nicht zwingend voraussetzt, das grüne Heldenbuch zu kennen. Mittlerweile schrieb ich, Erfinderin des Wortes „Superfühlkraft“ © nicht mehr nur Bücher, sondern war auch als Bloggerin für die HuffingtonPost Deutschland und viele weitere Webseiten aktiv, schrieb als „Expertin“ für Evidero und ließ keine Gelegenheit aus mich fortzubilden und meine Kenntnisse weiterzugeben.

Der Schritt nach vorne, sich vor Menschen zu stellen und tatsächlich auch über die Themen „Hochsensibilität“ und vor allem Kinder zu sprechen, war ein überaus aufregender. Leidenschaftlich in die Tasten zu hauen und dann aber tatsächlich „im Spotlight“ zu stehen, sind zweierlei Hausnummern.Die Rückmeldungen jedoch bestärkten mich, auf dem richtigen Weg zu sein. Einmal erkannt, wie die Sorgen anderer kleiner werden, die Erkenntnisgewinnung Lebenseinstellungen verbessert, Dunkel ins Licht der Fachbegriffe (HS oder doch Autismus? ADHS? Diagnose?) zu bringen – war schnell klar: Diese Aufgabe könnte erfüllender kaum sein. Jeder Teilnehmer, jeder Fragesteller wird angenommen, wertgeschätzt und in seiner Persönlichkeit respektiert. In den Seminare und Workshops herrscht schnell eine vertraute, offene, wohlwollende Atmosphäre.

Und nun, mit dieser Webseite ist ein weiterer Schritt getan: In der Hoffnung, dass so viele Menschen wie möglich erkennen, welche Superkraft in ihnen schlummert. Sind noch Fragen offen, zu meiner Person und meiner Qualifikation?

Immer her damit!

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